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"Wer kocht, schiesst nicht"

ein Mann, ein Huhn und eine Packung Tütensuppe

Bei „Wer kocht, schießt nicht“ gibt es feinste Kabarett & Koch-Kunst nicht nur für Hobby-Köche. Dr. Theodor Kögel, Gastwirtssohn aus dem Sauerland und promovierter Molekularbiologe, der seine Freizeit am liebsten am Herd verbringt steckt in einer Lebenskrise: Job weg, Freundin weg, Eltern tot und jetzt vermittelt ihn die Arbeitsagentur ausgerechnet an „Schnell & Lecker“, einen Hersteller von Fertigprodukten. 

 

Der Autor Michael Herl, gelernter Journalist und früher einmal im Auftrag eines renommierten Verlags Restaurantkritiker in Kalifornien, schickt Dr. Kögel ins Kochstudio.
Seine Aufgabe: Er soll einem „ausgewählten Testpublikum“ demonstrieren, wie mühsam und ungesund die herkömmliche Küche und welch ein Segen die moderne Instantküche für moderne Menschen ist. Kögel hält sich anfangs wacker – doch bald schon gerät ihm seine Vorführung aus dem Ruder und ungewollt zu einem absurd-realistischen Vortrag über die Abstrusitäten der modernen Nahrungsaufnahme, über italienische Gastronomen und ihre Pfeffermühlen, über gepresste Hühner in Amerika und andere Fragwürdigkeiten.

 

Ein Muss für Gourmets und Gourmands, für Feinkosthändler und für Feinkostkäufer, für Metzger und für Vegetarier – für alle mit Sinn für gutes Essen und bösen Humor. Eine gnadenlose Abrechnung mit allem, was mit Fast Food, Convenience-Produkten und Kochen ohne Zeit und Muße zu tun hat, gleichzeitig eine sensibel-sarkastische Beschreibung des Wahns um Kochen, Essen, Trinken, Denken, Handeln und Sein in modernen Zeiten.

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